Über das Malen

Malen ist für mich eine elementare Lebensäußerung. Was ich tue und wie ich es tue, stellt eine Beziehung her zu dem was ich erlebe, was mich berührt und was mich betrifft. Ich arbeite ungeachtet einer Beurteilung von außen, ohne Liebäugeln hin zu einem Publikum, das gesellschaftliche Medienpräsenz garantiert, wohl aber in der Überzeugung, dass Seelisches in Bildern Verbindung zu anderen Menschen schafft.


Heilgard Bertel


Das neue Buch

CUstos Quid de nocte


ti apomenei – das, was bleibt

buchprojekt

„Ariadnes Faden rettet aus dem Labyrinth, Heilgard Bertels rotes Buch mit lyrischen Texten begleitet im Labyrinth von Dasein und Leben. Sie ist Malerin mit Worten und Farben und lässt uns teilhaben an ihrer vielfältigen inneren Erlebniswelt. „Das, was bleibt“ (Titel), reflektiert je nach persönlichem Licht und Schatteneinfall verschiedene Farbnuancen ähnlich wie bei Flächen eines Kristalls.  

Heilgard Bertel schreibt sich mit ihren lyrischen Texten die Beunruhigung über Geschehnisse, innen und außen, durch Mensch und Natur, von der Seele. Sie bietet uns  ihr Berührtsein durch Stille und Wind, von Licht und Verschattung in der Landschaft als unsere eigene Projektionsfläche an.
Noch mehr Freiraum zum persönlichen Mitschwingen geben uns ihre dazwischen gefügten Malereien mit intensiven Farben und immer wieder leicht darüber gezogenen Linien!  Das rote Buch von Heilgard Bertel ist ein äußerlich und inhaltlich ergreifender Begleiter für den eigenen Rückzug in die Stille.“

Dr. Ulrike Bogner-Hell, Innsbruck


„Auf der kleinen Insel der Gegenwart umgeben vom Meer der Vergangenheit schreibt Heilgard Bertel ihre Texte und malt Heilgard Bertel ihre Bilder. Tief berührend!“

Inge Ebenhoch


Fotos: Kurt Dornig

Quelle: Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft, Februar 2022